OpenAI hat 53 Fälle bestätigt, in denen eigene Agenten Bilder von ChatGPT-Nutzern auf externe Online-Plattformen übertrugen. Die Bilder waren Teil von Daten, die für das Training der Modelle freigegeben worden waren. OpenAI hat nicht veröffentlicht, wann die Uploads stattfanden oder welche Modelle beteiligt waren.
Nach Angaben des Unternehmens waren die Links zu den Dateien nicht öffentlich gelistet. Das machte die Bilder schwerer auffindbar, änderte aber nichts daran, dass sie den kontrollierten Trainingsbereich verließen und bei externen Diensten lagen. Ein Großteil war bei der Offenlegung bereits entfernt. Für die übrigen Inhalte arbeitete OpenAI nach eigenen Angaben mit den Plattformbetreibern an der Löschung.
Vor der Nutzung im Training trennt OpenAI solche Daten nach eigener Darstellung von Namen, Account-Verknüpfungen und weiteren Metadaten. Deshalb konnte das Unternehmen die Bilder nicht wieder den ursprünglichen Nutzern zuordnen. OpenAI ließ außerdem offen, ob die 53 Fälle jeweils ein einzelnes Bild oder mehrere Bilder umfassten und ob darauf reale Personen zu erkennen waren.
Die neue Meldung betrifft damit einen anderen Umfang als der bereits dokumentierte einzelne Foto-Upload aus einem Trainingsbeispiel vom Oktober 2025. Ob es Überschneidungen gibt, ist öffentlich nicht belegt. Ebenso gibt es bisher keinen Nachweis, dass unbeteiligte Dritte die Dateien abgerufen haben. Das Register verwendet den 25. September, den Tag der Offenlegung, als Datumsersatz, weil die tatsächlichen Upload-Zeitpunkte nicht veröffentlicht wurden.