Joshua Achiam und John Schulman reagierten am 1. Oktober mit eigenen Beiträgen auf Berichte über drei entlassene OpenAI-Sicherheitsforscher. Ihre Reaktionen betreffen die Offenheit von KI-Forschung und das Vertrauen in externe Sicherheitskontrolle.
Achiam will vor einem festen Urteil weitere Informationen abwarten. Er sieht die Gefahr, Vertrauen in unabhängige Kontrolle zu beschädigen, und fordert eine ausführliche Erklärung. Zugleich lehnt er einen pauschalen Freibrief zur Weitergabe technischer Geheimnisse ab.
Schulman plädiert in einer eigenen Antwort für umfassende Forschungstransparenz. OpenAI solle nach seiner Einschätzung an den ursprünglichen Gedanken der Offenheit anknüpfen. Das ist seine Forderung, keine von OpenAI angekündigte Änderung.
Laut dem Bericht von The Latent begründet OpenAI die Trennungen mit Verstößen gegen Verfahren für sensible Informationen. Ob es sich um geschütztes Whistleblowing oder Vergeltung handelte, ist damit nicht belegt. Dieses Risk Signal hält die unterschiedlichen Positionen fest, nicht eine gemeinsame Initiative oder einen neuen Incident.