OpenAI-Chef Sam Altman will mögliche Schäden durch KI nicht zum Anlass nehmen, den Zugang zur Technologie grundsätzlich einzuschränken. In einem am 4. Oktober veröffentlichten POLITICO-Interview begründet er das mit dem erwarteten Nutzen und der Handlungsfreiheit der Nutzer.

Er lehnt eine Abwägung ab, die jeden Betrug und jeden Missbrauch verhindern soll. Katastrophale Risiken zieht er jedoch ausdrücklich aus dieser Argumentation heraus: Einen schweren Kontrollverlust gegenüber KI will er nicht akzeptieren.

Altman grenzt seine Vorstellung einer weniger strengen Regulierung von Anthropic ab. Ein Sprecher des Unternehmens antwortet POLITICO, dessen Regulierungsvorschläge beträfen nur die leistungsfähigsten Modelle.

Schon im September hatte Altman Amodeis Forderung nach einem langsameren Entwicklungstempo an der Leistungsspitze und unabhängigen Prüfern zugestimmt. Das neue Interview erläutert, wo er trotzdem Unterschiede sieht. Welche konkreten zusätzlichen Schutzmaßnahmen daraus folgen sollen, legt es nicht fest.