Apple hat am 2. Oktober zusätzliche Kontrollen für Full Disk Access auf dem Mac angekündigt. Diese weitreichende Berechtigung soll künftig nur durch eine besonders ausdrückliche Nutzeraktion erteilt werden können.

Der Hersteller erklärt, dass der ursprünglich für Backup-Anwendungen gedachte Zugriff wesentliche Datenschutzkontrollen umgeht. Er kann Dateien, E-Mails, Nachrichten und den Browserverlauf zugänglich machen. Bei Kommunikation betrifft das auch die Privatsphäre anderer Beteiligter.

Apple begründet die Änderung ausdrücklich mit leistungsfähigeren und autonomeren KI-Agenten. Reuters berichtet unabhängig über die Ankündigung. Dokumentiert ist hier die angekündigte Maßnahme, nicht ein nachgewiesener Vorfall eines bestimmten Anbieters.

Die Mitteilung nennt weder einen Einführungstermin noch eine macOS-Version. Wie die zusätzlichen Kontrollen technisch aussehen und welchen Schutz sie tatsächlich bieten, bleibt offen. Dieses Risk Signal ist deshalb keine Meldung über bereits ausgelieferte Schutzfunktionen.