US-Geheimdienstkoordinator Jay Clayton hat eine Pause bei der Entwicklung fortgeschrittener KI durch amerikanische Unternehmen zurückgewiesen. Im CNBC-Interview vom 30. September nennt er Superintelligenz zugleich eine Frage der nationalen Sicherheit.
Clayton argumentiert, die USA sollten die Entwicklung nicht anderen Ländern überlassen. Er stellt damit einer verlangsamten Entwicklung eine Strategie gegenüber, bei der Unternehmen unter amerikanischer Aufsicht weiterarbeiten.
Auf Elizabeth Warrens Kritik an freiwilliger Selbstregulierung verweist Clayton auf die Federal Trade Commission und das Justizministerium. Er sagt, deren Führung sei dem Schutz der Bevölkerung verpflichtet. Der Originalbericht beschreibt außerdem seine Präferenz für Bundesbehörden statt einer Kontrolle über zivilrechtliche Klagen.
Das Gespräch fand vor Trumps Ankündigung der Super Intelligence Force am 4. Oktober statt. Es erläutert Claytons damalige Haltung zu KI-Aufsicht, liefert aber kein späteres Mandat der Taskforce und nennt keine neuen technischen Schutzmaßnahmen.