Der ehemalige Anthropic-Forscher Jeff Wu fordert ein langsameres KI-Tempo und stärkere Aufsicht über die Labore. In einem am 5. Oktober veröffentlichten Gespräch mit New York Magazine und Asterisk erklärt er, nach seinem Ausstieg an Verlangsamung und Koordination arbeiten zu wollen.

Wu arbeitete zuvor bei OpenAI und anschließend bei Anthropic an Alignment und Interpretierbarkeit. Im Interview beschreibt er seine Sorge darüber, leistungsfähigere Modelle zur Automatisierung weiterer KI-Forschung einzusetzen.

Nach seiner Einschätzung bereiten die Unternehmen die Gesellschaft nicht ausreichend auf diese Entwicklung vor und beschäftigen sich zu wenig mit der Möglichkeit, bei Bedarf langsamer zu werden. Diese Bewertung gibt seine eigene Erfahrung und Sicht wieder.

Die Redaktion interviewte acht ehemalige Beschäftigte mit unterschiedlichen Ausstiegsgründen. Wus Warnung ist weder eine neue Kündigung am 5. Oktober noch ein gemeinsamer Standpunkt aller Gesprächspartner. Asterisk legt Förderverbindungen zu einigen Beteiligten offen.