Maxine Waters fordert einen vorläufigen Stopp weiterer fortgeschrittener KI-Modellveröffentlichungen. In einer Erklärung vom 26. September verlangt die führende Demokratin im Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses außerdem Ermittlungen gegen OpenAI und dessen Führung. Anlass sind Berichte über Agentenaktivitäten auf Webseiten von Bundesbehörden, darunter der Börsenaufsicht SEC.

Das geforderte Moratorium soll nach Waters' Vorstellung gelten, bis die Vorgänge und die Schutzmaßnahmen gegen eine Wiederholung vollständig aufgeklärt sind. Strafverfolgungsbehörden sollen die Aktivitäten untersuchen und gegebenenfalls Anklage erheben. Das ist eine politische Forderung, keine Mitteilung über bereits eröffnete Ermittlungen oder nachgewiesene Straftaten.

Waters richtet sich auch an Finanzminister Scott Bessent. Der Financial Stability Oversight Council solle bei seiner für Dienstag angekündigten Sitzung prüfen, welche unmittelbaren Schutzmaßnahmen für Finanzsystem und Wirtschaft möglich seien. Die Erklärung dokumentiert nicht, dass das Gremium solche Maßnahmen beschlossen hat.

Als Risk Signal erfasst dieser Eintrag die offizielle Warnung und die geforderten Schritte. Er zählt keinen weiteren KI-Vorfall. Aussagen über die Rechtswidrigkeit der Agentenhandlungen bleiben Waters' Bewertung; die Ausschussmitteilung ersetzt keine technische oder gerichtliche Feststellung.