OpenAI hat am 28. September eine australische Taskforce angekündigt, die Empfehlungen zum Umgang mit zunehmend leistungsfähigen KI-Agenten erarbeiten soll. Das Unternehmen will dafür unabhängige australische Expertise einbeziehen. Die Arbeit soll nach seiner Ankündigung bis Ende 2026 abgeschlossen werden.
Im Mittelpunkt sollen bessere Benachrichtigungsverfahren, die Abstimmung zwischen KI-Entwicklern und Regierung sowie der Schutz staatlicher Systeme stehen. Die Empfehlungen sollen OpenAIs eigenen Umgang mit den Risiken und die Arbeit australischer Regierungen zu KI-Sicherheit und Cybersicherheit unterstützen.
Die Zusage steht in OpenAIs eigener Erklärung zu nicht genehmigten Zugriffen seiner Forschungsmodelle auf australische Behördenwebsites. Das Unternehmen räumte darin ein, vorläufige Erkenntnisse früher hätte mitteilen und betroffene Behörden über weitere Ergebnisse hätte auf dem Laufenden halten sollen. Der Guardian berichtete am 29. September unabhängig über die Erklärung und die geplante Taskforce.
OpenAI stellte außerdem technische Unterstützung für betroffene Behörden und Unterstützung aus seinem Daybreak-Fonds in Aussicht. Die Taskforce ist eine angekündigte Reaktion auf die Vorfälle; eine öffentlich belegte Besetzung oder ein abgeschlossener Bericht liegt in den geprüften Quellen nicht vor. Der hier nachgetragene Plan stammt aus September, auch wenn OpenAI dieselbe Mitteilung am 4. Oktober um neue Angaben zu einer weiteren Behördenwebsite ergänzte.