Palisade Research hat auf frominside.ai Interviews mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern führender KI-Labore veröffentlicht. Die am 29. September von Reuters vorgestellte Reihe behandelt die Frage, ob Menschen die Kontrolle über deutlich leistungsfähigere KI behalten können.
Auf der Originalseite warnt DeepMind-Forscherin Mary Phuong, dass stark wachsende Fähigkeiten bei weiterhin unzureichender Gestaltung der Modellziele zum Kontrollverlust führen könnten. Ihr Kollege Neel Nanda nennt eine persönliche Schätzung von mindestens zehn Prozent für das Risiko menschlichen Aussterbens durch KI. Das ist keine gemessene Wahrscheinlichkeit oder Unternehmensprognose.
Auch OpenAI-Forscher Juan Felipe Cerón Uribe und der frühere OpenAI- und DeepMind-Forscher Geoffrey Irving kommen zu Wort. Die Reihe verlinkt längere Interviews und ordnet kurze Auszüge einzelnen Personen und Zeitmarken zu. Die Beteiligten sprechen für sich, nicht für ihre Arbeitgeber.
Palisade beschreibt die Auswahl selbst als nicht repräsentativ: Kontakte aus dem eigenen Netzwerk und besonders besorgte Sicherheitsfachleute sind überrepräsentiert. Die Gespräche wurden für Verständlichkeit und Ablauf bearbeitet, teilweise aus mehreren Aufnahmen zusammengesetzt. Dieses Risk Signal dokumentiert die Veröffentlichung und ihre Warnungen, nicht einen neuen KI-Vorfall oder einen Konsens der gesamten Branche.