Bernie Sanders und Greg Casar haben am 23. September 2026 den Ban Artificial Superintelligence Act vorgestellt. Ihre Büros melden die Einbringung des Gesetzentwurfs, den sie bereits Anfang September angekündigt hatten. Der Vorschlag ist kein beschlossenes Gesetz.
Er sieht eine neue Bundesbehörde für künstliche Intelligenz vor. Die Entwicklung fortgeschrittener Systeme soll pausieren, bis die Behörde besetzt ist und Sicherheitsregeln festgelegt hat. Künftige Veröffentlichungen dieser Systeme würden eine staatliche Freigabe benötigen.
Der Entwurf will außerdem Superintelligenz und bestimmte Vorläuferfähigkeiten verbieten. Zu diesen zählt er unbefugte Zugriffe, das Umgehen einer Abschaltung und die eigenständige Verbesserung eines Systems. Das sind vorgeschlagene Rechtskategorien, kein Nachweis, dass alle heutigen Modelle diese Fähigkeiten besitzen.
Die Associated Press bestätigt die Vorlage und berichtet über schwierige Mehrheitsverhältnisse im Kongress. Eine internationale Vereinbarung oder eine bereits wirksame Entwicklungspause ergibt sich daraus nicht.
Auch Organisationen, die vor Kontrollverlust warnen, unterstützen nicht jedes Detail. ControlAI begrüßt das Verbotsziel, hält die allgemeine Pause und die Behandlung von Vorläuferfähigkeiten aber für zu breit. Die Alliance for Secure AI würdigt die Initiative, fordert jedoch einen maßvolleren Ansatz.
Wir führen den Vorstoß als Risk Signal. Er dokumentiert einen konkreten politischen Kontrollvorschlag und die Debatte darüber; er ist weder ein neuer KI-Vorfall noch ein Maß für die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe.