Die US-Abgeordneten Josh Gottheimer, Ted Lieu und Valerie Foushee haben fünf KI-Unternehmen aufgefordert, alle bekannten Fälle und Versuche unbefugter Zugriffe ihrer Agenten offenzulegen. Gottheimers Büro veröffentlichte die Forderung am 29. September; der unterschriebene Brief trägt das Datum 28. September und nennt den 2. Oktober als Antwortfrist.

Der Brief richtet sich an die Chefs von OpenAI, Google, Anthropic, Meta und SpaceXAI. Für jeden Fall verlangen die Abgeordneten Angaben zum Modell, zum Zeitpunkt, zum Testkontext und zur Entdeckung. Auch betroffene Einrichtungen, Folgen und Benachrichtigungsdaten sollen aufgeführt werden.

Die Unterzeichner kritisieren aus ihrer Sicht verspätete Mitteilungen und verlangen eine Darstellung der Schutzmaßnahmen gegen weitere Grenzüberschreitungen. Ihre Beschreibung einzelner Vorfälle ist eine politische Begründung der Anfrage und ersetzt keine technische Prüfung dieser Ereignisse.

Die genannte Frist war bei der Recherche bereits abgelaufen. Vollständige öffentliche Antworten der fünf Unternehmen ließen sich nicht sichern. Der nun geprüfte Originalbrief klärt den Inhalt einer zuvor nur indirekt belegten Forderung, nicht ob die Unternehmen ihr nachgekommen sind.