Elf demokratische Mitglieder des China-Sonderausschusses im US-Repräsentantenhaus haben Donald Trump aufgefordert, beim Treffen mit Xi Jinping über die Sicherheit fortgeschrittener KI zu sprechen. Ihr Brief ist auf den 22. September 2026 datiert; der Ausschuss veröffentlichte die Mitteilung am folgenden Tag.

Die Abgeordneten verlangen offene diplomatische Kanäle und eine anschließende Unterrichtung des Kongresses. Viele der Unterzeichner befürworten laut Brief ein bindendes, durchsetzbares und überprüfbares internationales Abkommen gegen den Verlust menschlicher Kontrolle. Bloße Zusagen aus Peking reichten ihnen nicht: Die Einhaltung müsse überprüfbar sein.

Ro Khanna hatte am 21. September bei der Asia Society eigene Vorschläge erläutert, darunter eine Bundesbehörde für KI-Sicherheit und verpflichtende Prüfungen. Das offizielle Redetranskript dokumentiert seine Position. Es belegt nicht, dass sämtliche Unterzeichner jedes Detail unterstützen.

Der gemeinsame Brief ist ein politisches Risk Signal, kein neuer KI-Incident. Er dokumentiert Forderungen an die Regierung, nicht den Abschluss eines Abkommens oder bereits geltende neue Sicherheitsregeln. Ob daraus überprüfbare Verpflichtungen entstehen, muss an späteren Regierungsbeschlüssen und Umsetzungsschritten gemessen werden.