Joshua Achiam fordert unabhängige Sicherheitsprüfungen für KI-Entwickler. In seiner Reaktion vom 3. Oktober auf David Robinsons Kritik verlangt er außerdem verlässlichere Sicherheitstechnik und eine frühzeitige, offene Meldung von Vorfällen.
Achiam stimmt Robinson zu, dass bewährte Sicherheitspraktiken anderer Branchen in der KI noch zu wenig verankert seien. Gleichzeitig äußert er mehr Vertrauen in seine früheren OpenAI-Kollegen als Robinson.
Externe Prüfer müssten frei von Interessenkonflikten sein. Für Achiam reicht es nicht, Probleme erst nach ihrem Auftreten zu beheben: OpenAI müsse das Vertrauen gewinnen, dass es sicher auf leistungsfähigere Systeme hinarbeiten kann.
Auch Miles Brundage kritisierte am 3. Oktober die Veröffentlichungspraxis. Er präzisierte, dass er weiterhin Lernen aus Erfahrung befürworte; sein Einwand gelte dem Ausliefern bereits bekannter Fehler.