Banken müssen ihre wichtigsten Dienste auch nach einem erfolgreichen Cyberangriff wiederherstellen können, fordert Sarah Breeden. Die Vizegouverneurin der Bank of England sagte am 15. Oktober in Bangkok, Fortschritte bei KI machten Cyberrisiken zu einer Gefahr für das Finanzsystem insgesamt.

Die Zentralbank arbeite mit Banken an tiefgreifenden Wiederanlaufmöglichkeiten, berichtete Reuters aus Breedens Auftritt beim Institute of International Finance. Gemeint sind vom normalen Technikbetrieb unabhängige Systeme, auf die sich zentrale Dienste nach einer Kompromittierung stützen können.

Es reiche nicht mehr, darauf zu vertrauen, dass Angreifer nicht durchkommen. Breeden verlangt, Wiederherstellung über die gesamte Finanzinfrastruktur hinweg zu betrachten. Reuters nennt neben Hackern und feindlichen Staaten auch unerwartet handelnde KI-Agenten als Sorge der Aufseher.

Breeden kündigte außerdem eine Bestandsaufnahme zur Vorbereitung der Banken auf Quantencomputer-Risiken an. Die Aussagen beschreiben Vorsorge und laufende Arbeit; Ergebnisse solcher Wiederherstellungspläne legte sie in dem Bericht nicht vor.