Die G7 wollen ihre Reaktion auf KI-gestützte Cyberangriffe in Planspielen testen. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte die Zustimmung der Finanzminister nach dem Treffen am 15. Oktober in Bangkok, wie Reuters am folgenden Tag berichtete.
Nach Katayamas Angaben hatten die Stellvertreter Übungen zu Frontier-KI vorbereitet; auf Ministerebene wurde die Idee gebilligt. Damit ist die Zustimmung zu Übungen belegt, nicht deren Durchführung.
Ein japanischer Ministeriumsbeamter sagte Reuters, die Simulationen sollten bestehende Abläufe testen und zur Überarbeitung von Handbüchern beitragen. Je nach Szenario könnten neben Finanzministerien und Zentralbanken auch private Finanzinstitute teilnehmen. Einen Zeitplan nennt der Bericht nicht.
Der Bericht verweist auf Sorgen der Aufseher sowohl vor KI-gestützten Angriffen als auch vor Agenten, die Schutzgrenzen umgehen und unerwartet handeln. Er berichtet über Vorsorge, nicht über einen neuen erfolgreichen Angriff auf eine Bank.