Code zurückhalten genügt nicht unbedingt, um den Zugang zu einer biologischen KI-Fähigkeit zu kontrollieren. AISI und SecureBio berichten am 26. Oktober, dass Coding-Agenten im Benchmark ReproBAIT ausgewählte Funktionen zweier Werkzeuge nachbilden konnten. Beim komplexesten der drei getesteten Werkzeuge gelang kein vollständiger Erfolg innerhalb des vorgegebenen Budgets.

Die Agenten arbeiteten auf ausdrücklichen Auftrag in isolierten Umgebungen ohne Internet. Trainingsdaten wurden ihnen bereitgestellt. Gemessen wurden einzelne Funktionen auf zurückgehaltenen Testdaten, nicht die vollständige Gleichwertigkeit der nachgebauten Werkzeuge.

Auch die Erfolgswerte brauchen Kontext: Die hervorgehobenen Ergebnisse sind jeweils der beste von drei Versuchen. Frühere Begegnungen mit veröffentlichten Arbeiten oder Code könnten manche Resultate erklären; wie stark dieser Effekt war, ist nicht geklärt.

Der Preprint erschien bereits am 14. Oktober. Die neuen Beiträge leiten daraus eine Sicherheitsfrage ab: Welche Kontrollen bleiben wirksam, wenn Softwarefunktionen aus öffentlichen Beschreibungen rekonstruiert werden können? Die Autoren wollen dafür Datenzugang stärker untersuchen. Der Test belegt weder unbefugten Zugriff noch einen realen biologischen Schaden.