Coinbases Kryptografiechef Yehuda Lindell widerspricht Justin Drakes KI-Warnung. In seinem eigenen Beitrag vom 8. Oktober sieht er keine Evidenz dafür, dass Fortschritte bei KI-Mathematik die bisherigen Annahmen zur Sicherheit elliptischer Kurven widerlegt haben.

Dragonfly-Partner Haseeb Qureshi unterstützt dagegen vorsorgliches Handeln. Sein Beitrag vom 7. Oktober bewertet Drakes Aufruf als besonnen; er sieht mögliche mathematische Durchbrüche als Risiko. Beide äußern Einschätzungen, keine nachgewiesenen Angriffe.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin nimmt mögliche KI-Risiken für Kryptografie ernst, warnt aber vor übereilten Wallet-Wechseln. Seine ergänzende, am 8. Oktober bearbeitete Fassung betont Fehlergefahren bei überstürzten technischen Upgrades.

Solana-Foundation-Vizepräsident Jacob Creech hält einen Bunkermodus für Solana-Nutzer nicht für erforderlich. Er beschreibt einen möglichen Wechsel zu anderen Signaturen und verlinkt einen Proof of Concept. Ein solcher Vorschlag ist noch kein umgesetztes Netzwerk-Upgrade.

Die vier Originalpositionen reagieren auf dieselbe Debatte, bilden aber keine gemeinsame Zusage. Drakes Ausgangswarnung bleibt eine persönliche Prognose; ein durch KI ausgeführter Bruch von ECDSA ist mit diesen Beiträgen nicht belegt.