Meta hat am 2. Oktober 2026 seine Regeln gegen KI-Kontrollverlust auf Training und Evaluation ausgeweitet. Die neue Fassung des Superintelligence Scaling Framework behandelt damit auch Risiken vor einer Modellfreigabe.
Für riskante Trainingsläufe sieht Meta intern geprüfte Sandboxes und geschützte Echtzeitprotokolle vor. Automatische Überwachung soll schweres Fehlverhalten und Ausbruchsversuche erkennen und einzelne Läufe stoppen.
Das Framework nennt allerdings genehmigungspflichtige Ausnahmen von der Überwachung. Abschaltsysteme beschreibt Meta als Entwicklungsziel; ihre zuverlässige Wirkung ist damit nicht unabhängig nachgewiesen.
Für die kommenden Monate kündigt Meta außerdem einen KI-Ausschuss seines Board of Directors an. Dieser soll Änderungen und die Einhaltung der Unternehmensregeln prüfen. Es handelt sich um geplante Unternehmensaufsicht, nicht um ein staatliches Gremium.