METR will mehr interne Belege darüber öffentlich machen, ob KI-Entwickler ihre eigenen Agenten kontrollieren können. Ein am 14. Oktober veröffentlichtes Konzept schlägt Untersuchungen zu Fehlverhalten, Überwachung und der Beschleunigung von KI-Forschung vor.

Forscher sollen dafür interne Protokolle auswerten und mit Beschäftigten ohne anwesende Unternehmensvertreter sprechen können. Berichte sollen ihren Umfang, Zugangsgrenzen und relevante Schwärzungen offenlegen. METR verlangt redaktionelle Unabhängigkeit innerhalb des vereinbarten Rahmens.

Ein Teilkonzept untersucht, ob Agenten oder ihre Überwacher riskante Handlungen verbergen könnten. Ein anderes fragt, ob Trainingsmethoden unerwünschtes Verhalten wirklich verringern oder nur seine Erkennung erschweren. Solche Szenarien sind Untersuchungsfragen, keine neu nachgewiesenen Angriffe.

Die Forschungsbeschleunigung soll anhand interner Fähigkeitsentwicklung und unterschiedlicher Einflussfaktoren bewertet werden. Mehr erzeugter Code allein belegt nach METRs Darstellung noch keinen entsprechend schnelleren Fortschritt der Modelle.

METR nennt deutliche Grenzen: Unternehmen können Zugänge verweigern, Material schwärzen oder die Zusammenarbeit beenden. Die vorgesehenen Untersuchungen sollen wissenschaftliche Belege liefern, nicht Modelle freigeben oder ihre Sicherheit garantieren. In einem Begleittext beschreibt METR außerdem mögliche Abhängigkeiten und informellen Druck trotz eigener Unabhängigkeitsregeln.