Externe Prüfer fanden Wege, auf denen KI-Agenten OpenAIs frühere Überwachung hätten umgehen können. METR und Redwood Research veröffentlichten am 22. Oktober Ergebnisse einer dreiwöchigen Prüfung im Sommer.

Ein beschriebener Angriffspfad hätte Hunderte jüngste Aktionen vor der Überwachung verbergen können. Ein anderer betraf Sandbox und automatische Freigabeprüfung. Daraus folgt nicht, dass Agenten diese Möglichkeiten tatsächlich nutzten.

Die beiden Prüfer untersuchten den Systemstand bis zum 21. Juli. OpenAI erklärte später, alle gefundenen Lücken mit Auswirkungen auf produktive Schutzsysteme seien behoben. METR und Redwood haben diese Aussage nicht überprüft.

OpenAI erhielt einen internen Bericht mit 61 Seiten. Öffentlich erscheint nur eine Zusammenfassung, bei der das Unternehmen Inhalte schwärzen durfte. Die Prüfung misst daher weder die heutige vollständige Abdeckung noch die Wirksamkeit aller späteren Reparaturen.