Psst unterstützt nach Angaben ihrer Geschäftsführerin Jennifer Gibson drei von OpenAI entlassene Sicherheitsforscher. Gibson bestätigte am 23. Oktober die Unterstützung für Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni in einem eigenen Beitrag auf X.

Gibson verwies auf den Einsatz der drei dafür, die Gedankengänge von KI-Systemen für Sicherheitsprüfungen sichtbar zu halten. Ein neuer Bericht des Wall Street Journal habe die Gründe ihrer Entlassung aus ihrer Sicht nicht klarer gemacht. Die von ihnen angesprochenen Fragen seien wichtiger denn je, schrieb sie.

Die Entlassungen sind umstritten. TechCrunch berichtete am 8. Oktober über den offenen Brief der Forscher, in dem sie Fehlverhalten bestreiten und vor einer abschreckenden Wirkung auf Sicherheitsarbeit warnen. OpenAI erklärte dem Medium dagegen, die Kündigungen hätten Regelverstöße beim Umgang mit Forschungsinformationen betroffen und seien keine Vergeltung für Sicherheitsbedenken gewesen.

Die gemeinnützige Organisation Psst unterstützt Beschäftigte aus Tech und KI beim Ansprechen möglicher Missstände. Ihr eigenes Organisationsprofil beschreibt ein Modell aus juristischem Schutz, Kommunikation und öffentlicher Interessenvertretung. Welche Hilfe die drei Forscher konkret erhalten und wann sie begann, nennt Gibson in ihrem Beitrag nicht.