Sundar Pichai sagt in einem eigenen Beitrag Tests, Evaluationen und Red-Teaming vor der Freigabe von KI-Modellen und Produkten zu. Der Google- und Alphabet-CEO schrieb die Erklärung am 30. September 2026 nach der Unterzeichnung der freiwilligen Sicherheitszusage im Weißen Haus. Der nun gesicherte Originalpost ist eine historische Erklärung, keine neue Ankündigung vom Oktober.

Pichai beschreibt Googles Ansatz als Entwicklung mit Prüfungen und Schutzmaßnahmen gegen Missbrauch und Fehlalignment. Modelle und Produkte sollten erst nach gründlicher Prüfung veröffentlicht werden. Der Beitrag nennt keine einzelnen Freigabeentscheidungen, Testergebnisse oder Nachweise, wie wirksam diese Kontrollen sind.

Darüber hinaus erklärt Pichai, mit anderen Branchenführern gemeinsame Normen entwickeln und öffentliches Vertrauen aufbauen zu wollen. Er bezeichnet den White House Accord und die gemeinsame Verpflichtung zu Frontier-Verantwortung als Grundlage dafür. Seine eigene Stellungnahme ergänzt den bereits dokumentierten gemeinsamen Unterzeichnungstext; sie begründet keine neue gesetzliche Sicherheitsnorm.

Die Veröffentlichung lässt offen, welchen Zugang externe Prüfer tatsächlich erhalten, welche Ergebnisse veröffentlicht werden und wie die Zusagen durchgesetzt werden. Pichais Erklärung ist unmittelbar belegt, die Umsetzung nicht unabhängig überprüft. Eine Verpflichtung zur konkreten Abschaltung bestimmter Modelle enthält der hier geprüfte Wortlaut nicht.