KI-Labore brauchen internationale Aufsicht: Konstantin von Notz und Jörn Pohl forderten am 14. September in einem Gastbeitrag bei t-online gemeinsame Mindestregeln. Auch ein Moratorium für neue KI-Anwendungen halten sie für nötig.

Von Notz ist Grünen-Bundestagsabgeordneter, Pohl leitet sein Bundestagsbüro. Die Autoren bezweifeln, dass die bisherigen Sicherungen der Unternehmen dauerhaft ausreichen. Das ist ihre politische Risikobewertung, keine neue technische Untersuchung.

Eine internationale Instanz soll nach ihrem Vorschlag die Einhaltung der Regeln überwachen. Für die Koordination sehen sie die Vereinten Nationen in einer zentralen Rolle. Eine entsprechende Vereinbarung von Staaten legen sie nicht vor.

Ein undatierter Text der Grünen-Bundestagsfraktion greift den Appell auf und fordert verbindliche Regeln sowie staatliche Prüfkapazitäten. Er verlinkt den September-Gastbeitrag der beiden Autoren ausdrücklich.