Aleksander Madry kehrt nach eigener Ankündigung zu OpenAI zurück, weil er Sicherheit und Schutz zunehmend leistungsfähiger KI nun als zentrale Aufgabe ansieht. Am 19. Oktober schrieb er, aus dem vermeintlichen Abschied sei eher eine Auszeit geworden. Zuvor habe für ihn im Vordergrund gestanden, KI für Menschen nützlicher zu machen.

Madry will mit OpenAIs leitendem Wissenschaftler Jakub Pachocki an diesen Herausforderungen arbeiten. Pachocki bestätigte in einem eigenen Beitrag, ihn dafür zurückgebeten zu haben. Er beschäftige sich mit Tempo und Folgen des KI-Fortschritts und damit, was sie für die Strategie von OpenAI und des weiteren Forschungsfeldes bedeuten.

Sam Altman begrüßte Madrys Rückkehr am 20. Oktober in einem eigenen kommentierten Beitrag. Der OpenAI-Chef bezeichnete die Sicherheitsherausforderungen im Umgang mit Superintelligenz als immens. Das ist eine ausdrücklich zugeschriebene Risikoeinschätzung, keine Bestätigung, dass ein solches System bereits existiert.

Die Beiträge belegen eine angekündigte Rückkehr und einen benannten Arbeitsschwerpunkt. Sie nennen weder einen neuen Amtstitel noch konkrete Entscheidungsbefugnisse, zusätzliche Prüfverfahren oder nachgewiesene Sicherheitsergebnisse. Aus der Personalentscheidung folgt deshalb noch keine belegte Verbesserung der Kontrolle über KI.