China verlangt ab dem 16. Oktober eine vorläufige Registrierung bestimmter Technologieexporte und plant neue Verbote beziehungsweise Beschränkungen. Der Entwurf von Handels- und Wissenschaftsministerium erfasst nach Behördenangaben 23 KI-Technologien, darunter Modelle und Agenten.

Die begleitende Ministeriumserklärung nennt ausdrücklich das Ziel, KI unter menschlicher Kontrolle zu halten. Sie verweist auf Risiken durch Missbrauch und die Verbreitung leistungsfähiger Cybertechnologien.

Die veröffentlichte Anlage nennt unter anderem Agententechnik für sensible Systeme sowie Fähigkeiten zur Planung, Zusammenarbeit mehrerer Agenten und Werkzeugnutzung. Das sind vorgeschlagene Kontrollmerkmale, kein Nachweis, dass ein bestimmtes Modell diese Leistungen erreicht.

Die Konsultation läuft bis zum 15. November. Endgültige Verbote stehen noch aus; die zwischenzeitliche Registrierung ist davon zu unterscheiden. Bereits öffentlich zugängliche, quelloffen oder wissenschaftlich veröffentlichte KI-Technologien sollen ausgenommen bleiben.