Der frühere OpenAI-Forscher Oleg Mürk warnt, der Druck zum Ausliefern neuer Modelle und zum Überholen der Konkurrenz habe ihn zunehmend um die KI-Sicherheit besorgt gemacht. In einem eigenen Post vom 8. Oktober fordert er OpenAI auf, drei entlassene Sicherheitsforscher wieder einzustellen.

Mürk reagiert auf den offenen Brief von Tomek Korbak, Jasmine Wang und Mikita Balesni. Er fragt, ob die technische Führung nach den jüngsten Agentenvorfällen denselben Maßstäben der Verantwortlichkeit unterliegt.

Seine eigene Tätigkeit bei OpenAI ist durch eine offizielle Mitwirkendenliste belegt. Sein Ausscheiden im August und seine Einschätzung der Unternehmenskultur schildert er persönlich; sie sind nicht unabhängig geklärt.

Mürk behauptet für seinen eigenen Fall ausdrücklich kein Fehlverhalten. Auch bei den drei Entlassungen räumt er mögliche legitime Verfahrensgründe ein. Seine Warnung richtet sich gegen Anreize und Wettbewerbsdruck, nicht gegen eine von ihm bewiesene geheime Unternehmensstrategie.