Ethereum-Forscher Justin Drake fordert die Blockchain-Branche auf, sich auf mögliche KI-Risiken für digitale Signaturen vorzubereiten. In seinem eigenen Beitrag vom 7. Oktober nennt er das vorsorgliche Vorgehen einen Bunkermodus und warnt ausdrücklich vor überstürzten Schritten.

Drake hält es persönlich für möglich, dass mathematische Fortschritte durch KI das Signaturverfahren ECDSA gefährden könnten, noch bevor leistungsfähige Quantencomputer dazu in der Lage sind. Im ungünstigsten Fall rechnet er mit Monaten statt Jahren. Das ist seine Prognose, kein nachgewiesener Bruch des Verfahrens.

Er will die Entwicklung hashbasierter Schutzverfahren beschleunigen. Sein Aufruf richtet sich auch an große Anbieter von Krypto-Dienstleistungen; deren Zustimmung oder Umsetzung ist in den geprüften Quellen nicht belegt.

Decrypt berichtet unabhängig über die Warnung und verlinkt Drakes Originalpost. Weder der Beitrag noch der Bericht liefert einen reproduzierbaren KI-Angriff auf ECDSA. Der geforderte schnellere Umbau bleibt eine persönliche Position, keine beschlossene Änderung am Ethereum-Netzwerk.