Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen will verhindern, dass Menschen bei KI-Einkäufen den Überblick verlieren. Sein am 8. Oktober übergebenes Gutachten enthält 25 Empfehlungen für den Handel mit Einkaufsagenten.
Der Rat empfiehlt Ausgabenübersichten und Budgetgrenzen, oberhalb derer keine weiteren Kaufvorschläge erfolgen. Laufende Kaufaufträge sollen sichtbar und per Knopfdruck stornierbar sein.
Außerdem sollen Gesetzgeber prüfen, wie Erklärungen und Haftung zugeordnet werden, wenn Agenten ihren Handlungsrahmen überschreiten. Der Rat schlägt vor, dabei nach dem tatsächlichen Einfluss der Nutzer zu unterscheiden.
Das Gutachten ist eine fachliche Empfehlung, deren Redaktionsschluss am 26. Juli lag. Seine Beispiele erläutern mögliche Probleme; sie belegen keine neuen realen Vorfälle.