Jensen Huang hält Warnungen vor einem KI-bedingten Ende der Menschheit bis 2030 für unbegründet. Im eigenen Interviewbericht von CBS News, aktualisiert am 20. September, setzt der Nvidia-Chef deren Wahrscheinlichkeit auf null. Das ist seine Einschätzung, keine wissenschaftlich ermittelte Risikozahl.

Auch zusätzliche KI-Regeln hält Huang dort nicht für nötig. Er verweist auf bestehende Gesetze zu Cybersicherheit, unerlaubtem Eindringen und Schadenshaftung. Diese sollten zunächst angewendet werden. Damit vertritt er eine Gegenposition zu Forderungen nach neuer spezieller KI-Aufsicht.

Reuters greift die Aussagen in seiner am 15. Oktober aktualisierten Übersicht zur Sicherheitsdebatte auf und nennt CBS ausdrücklich als Quelle. Der Rückblick ist kein zweites Interview und macht aus der September-Aussage keine neue Oktober-Ankündigung.

Eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme von Nvidia kündigt der geprüfte Ausschnitt nicht an. Ebenso wenig belegt er, dass bestehendes Recht sämtliche Risiken abdeckt. Huangs anderes Interview über einen denkbaren Lieferstopp an unsichere KI-Entwickler vom 14. Oktober ist eine separate Aussage.